Automatiker/in EFZ

Elektrizität – Herstellung, Montage, Reparaturen und Unterhalt
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Automatiker/innen bauen elektrische Steuerungen, Apparate, Maschinen oder Automatisierungssysteme, nehmen diese in Betrieb, führen Reparaturen aus und erstellen technische Dokumente.

 
Roger Jungo, Ausbilder bei FRIMECA

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Bei der Arbeit

Ablauf der Lehre

Ihre Hauptaktivitäten bestehen aus:

Gemeinsam mit anderen Fachleuten kümmern sich Automatiker/innen neben der Herstellung der automatisierten Anlagen auch um deren Inbetriebnahme, Reparatur sowie um die Projektierung, Programmierung und Dokumentation.

Ihrer Arbeit verdanken wir, dass nach dem Münzeinwurf in Getränkeautomaten das gewählte Produkt in den Dispenser fällt, dass automatische Schiebetüren zum richtigen Zeitpunkt öffnen und dass bei Sonnenschein die Storen automatisch schliessen. Automatiker/innen arbeiten in der Entwicklung und dem Bau von Energieverteilungsanlagen sowie in der Produktion und Inbetriebsetzung von Lichtsignalanlagen, Abfüllsystemen oder Sortieranlagen. Je nach Tätigkeit ist die Produktionshalle oder das Planungsbüro ihr Arbeitsplatz.

In der Entwicklung bearbeiten Automatiker/innen Pflichtenhefte und verfassen technische Offerten. Sie erarbeiten am Bildschirm Lösungen für die Automatisierungstechnik. Sie programmieren Steuerungen und testen Programme. Zu den automatisierten Anlagen erstellen sie Anleitungen und technische Dokumente.

Beim Bau von Elektrosteuerungsschränken, Apparaten, Maschinen und Automationssystemen sind Automatiker/innen für die Elektrik und Pneumatik zuständig. Die automatisierten Anlagen bauen sie gemäss Fertigungsunterlagen auf. Sie verdrahten und verschlauchen die einzelnen Komponenten. Bei der Inbetriebnahme testen sie die Steuerungssoftware und führen Funktions- und Qualitätskontrollen durch. Teilweise nimmt die Kundschaft das fertige Produkt vor der Auslieferung bereits in der Produktionshalle ab. Meist setzen die Berufsleute die Anlagen jedoch direkt bei der Kundschaft in Betrieb. Mittels Prüfanweisungen oder Checklisten führen sie Kontrollen durch und nehmen nötigenfalls Justierarbeiten vor.

Automatiker/innen warten und reparieren auch. Sie beheben Störungen an den automatisierten Einrichtungen und führen Änderungen oder Erweiterungen aus. Bei ihrer Arbeit halten sie sich stets an die Vorschriften zur Arbeitssicherheit, zum Gesundheits- und Umwelt­schutz.

Berufsverhältnisse

Automatiker/innen arbeiten vor allem in Betrieben der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM-Industrie), der Che­mieindustrie, der Gebäudeautomatisierung sowie in hochautomatisierten Produktionsbetrieben. Dank ihrer breiten Ausbildung sind Automatiker/innen vielseitig einsetzbar und haben auf dem Arbeitsmarkt gute Chan­cen.

Typischen Arbeitstag

08h00

Erste Aufgabe

Ausgehend vom Installations-Pflichtenheft des Kunden muss das benötigte Material bestellt werden und es müssen die Schaltpläne gezeichnet werden. Zum Zeichnen wird ein computergestütztes Designprogramm (CAD) verwendet.»
10h00

Zweite Aufgabe

Sobald das Material da ist, können die Maschinenelemente hergestellt und montiert werden. Der/die Automatiker/in baut die Apparate in Elektro-Schaltschränke oder -Verteiler ein.
11h00

Dritte Aufgabe

Installation muss nun entsprechend dem Schaltplan verkabelt werden. Um sicher zu gehen, dass nichts passieren kann, werden anschliessend Verkabelung, Signale, Sensoren und Steller getestet
13h30

Vierte Aufgabe

«Mithilfe eines Programms des Automaten-lieferanten werden die Funktionen der Maschine unter Berücksichtigung des vom Kunden erstellten Pflichtenhefts eingegeben. Zudem wird das Interface Mensch-Maschine programmiert.
15h00

Fünfte Aufgabe

Funktioniert die Installation wunschgemäss, wird eine Gebrauchs-anweisung erstellt. Diese wird dem Kunden gezeigt. Nach Empfang der Maschine bestätigt der Endnutzer, dass die Maschine so funktioniert wie im Pflichtenheft vorgegeben

Weiterbildungen

Automatiker/innen können folgende Weiterbildungen machen:

Kurse

Angebote von Berufsfach- und höheren Fachschulen sowie von Fachverbänden wie Swissmechanic, Swissmem und VSAS Verband Schaltanlagen und Automatik Schweiz

Berufsprüfung (BP)

Mit eidg. Fachausweis: Automatikfachmann/-frau, Projekt- und Werkstattleiter/in im Schaltanlagenbau, Produktions­fachmann/-frau usw.

Höhere Fachprüfung (HFP)

Meister/in Schaltanlagen und Automatik, Industriemeister/in

Höhere Fachschule

z.B. dipl. Techniker/in HF Systemtechnik (Vertiefung Automation), dipl. Techniker/in HF Elektrotechnik, dipl. Techniker/in HF Maschinenbau, dipl. Techniker/in HF Informatik

Fachhochschule

z.B. Bachelor of Science (FH) in Elektrotechnik, in Systemtechnik, in Maschinentechnik, in Mechatronik, in Informatik, in Gebäudetechnik

Allgemeine Informationen und Kontakte

Ort

  • Bildung in beruflicher Praxis in einem Betrieb der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM-Industrie)
  • Schulische Bildung: 1 bis 2 Tage pro Woche an der Berufsfachschule

Vorbildung

  • obligatorische Schule mit hohen Anforderungen abgeschlossen
  • gute Leistungen in Mathematik und Physik

Dauer

4 Jahre

Nützliche Informationen

Diese Ausbildung bietet keine EBA möglichkeit an.

Adressen

EMF - Ecole des Métiers – Fribourg

Ch. Du Musée 2
1700 Fribourg
026 305 26 20

Freie Praktikumsstellen in einem Unternehmen

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