Heizungsinstallateur/in EFZ/EBA

Bau, Metall, Pysische Aktivität
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Heizungsinstallateure und -installateurinnen sind Fachleute für die Montage von Heizungsanlagen. Immer häufiger installieren sie wärmetechnische Systeme, die auf der Basis von erneuerbaren Energien betrieben werden. Sie führen auch Reparaturen aus.

 
Thomas Jungo, Geschäftsführer

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Bei der Arbeit

Ablauf der Lehre

Ihre Hauptaktivitäten bestehen aus:

Heizungsinstallateure montieren die verschiedensten Arten von Heizsystemen: Radiatorenheizungen, Bodenheizungen, Fernheizungen, Wassererwärmungsanlagen, Solaranlagen oder Wärme­rückgewinnungsanlagen. Damit garantieren sie Wärme und Behaglichkeit in Wohn- und Arbeitsräumen. Sie sorgen dafür, dass die Wärme gleichmässig dorthin strömt, wo sie gebraucht wird.

Mit einer zuverlässigen Planung stellen Heizungsinstallateurinnen die geforderte Qualität und einen effizienten Ablauf sicher. Sie holen Informationen ein, erstellen Skizzen, nehmen Masse auf, tragen diese in Pläne und Zeichnungen ein und ermitteln das benötigte Material.

Anhand der Pläne verlegen Heizungsinstallateure auf der Baustelle die Leitungen für Warm- oder Kühlwasser. Sie schneiden Metallrohre zu, biegen sie in die gewünschte Form, schneiden Gewinde und verschweissen einzelne Rohrstücke. Das Leitungssystem dämmen sie gegen Wärmeverlust.

Heizungsinstallateurinnen montieren die Radiatoren, Regulierventile, Temperaturfühler und andere Apparate. Im Keller bzw. im Technikraum bauen sie eine Wärmepumpe oder einen Heizkessel ein, was neben Kraft und einer geeigneten Tragetechnik auch eine gute Teamarbeit erfordert.

Wenn alles angeschlossen ist, nehmen Heizungsinstallateure die Anlage in Betrieb. Sie überprüfen, ob das System richtig funktioniert, alle Leitungen dicht sind und die Temperatureinstellungen stimmen. Den Kunden erklären sie die Bedienung der Anlage.

Heizungsinstallateurinnen sind auch zuständig für das Reparieren, Sanieren und Warten von Heizungsanlagen. Im Rahmen der administrativen Arbeiten füllen sie Rapporte und Protokolle aus und ergänzen Dokumentationen. Damit erarbeiten sie die Grundlage für die Rechnungsstellung und für den wirtschaftlichen Erfolg ihres Betriebs.

Auf der Baustelle arbeiten Heizungsinstallateure zu zweit oder in grösseren Teams. Sie kennen die Gefahren auf der Baustelle und schützen sich und die Mitarbeitenden, indem sie die Sicherheitsvorschriften beachten, Massnahmen zur Unfallverhütung treffen und die persönliche Schutzausrüstung tragen. Bei allen Arbeiten achten sie auf die Einhaltung der Umweltschutzbestimmungen.

Berufsverhältnisse

Heizungsinstallateur/innen arbeiten in Heizungsinstallationsbetrieben oder kombinierten Heizung-Lüftung-Sanitär-Betrieben. Dabei handelt es sich um kleine, mittelgrosse und grosse Unternehmungen. Sie sind auf Baustellen unterwegs oder arbeiten in der betriebseigenen Werk­statt. Meistens arbeiten sie zu zweit oder in grösseren Teams.

Ein Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für die schweizerische Gebäudetechnikbranche regelt die arbeitsrechtlichen Beziehungen zwischen den Sozialpartnern.

Typischen Arbeitstag

07h30

Arbeitsbeginn

Besprechung der anstehenden Arbeit, Vorbereitung des für den Tag benötigten Materials
08h30

Vorbereitung

Vorfertigung von Rohren, die in der Werkstatt geschweißt werden, um Zeit auf der Baustelle zu sparen. Abfahrt zur Baustelle im Team
10h00

Ankunft auf der Baustelle

Ankunft auf der Baustelle und Kontakt mit dem Kunden. Bereitstellen der Werkezeuge und des Materials.
13h00

Schweissen

Installieren der Rohrschellen und Rohre. Schweissen vor Ort.
15h30

Kontrolle

Dichtheits- und Funktionsprüfung der Installation. Übergabe der Installation an den Kunden und Rückkehr in die Werkstatt.

Weiterbildungen

Heizungsinstallateure/innen können folgende Weiterbildungen machen:

 

Kurse

Angebote von Fach- und Berufsfachschulen, der Bildungszentren von suissetec sowie von Unternehmen der Gebäudetech­nikbranche

Verkürzte Grundbildung

In einem verwandten Beruf, z.B. Lüftungsanlagenbauer/in EFZ, Sanitärinstallateur/in EFZ oder Gebäudetechnikplaner/in Heizung EFZ

Berufsprüfung (BP)

Mit eidg. Fachausweis:

  • Chefmonteur/in Heizung
  • Fachmann/-frau für Wärmesysteme
  • Feuerungskontrolleur/in
  • Energieberater/in Gebäude
  • Projektleiter/in Gebäudetechnik

Höhere Fachprüfung (HFP)

Heizungsmeister/in

Höhere Fachschule

Dipl. Techniker/in HF Gebäude­technik

Fachhochschule

Bachelor of Science (FH) in Gebäudetechnik

Allgemeine Informationen und Kontakte

Ort

  • Bildung in beruflicher Praxis in einem Betrieb der Heizungsbranche oder in einem gemischten Betrieb Heizung-Lüftung-Sanitär
  • Schulische Bildung: 1 Tag pro Woche an der Berufsfachschule
  • Schulort: EPAI in Fribourg

Vorbildung

  • obligatorische Schule mit mittleren oder hohen Anforderungen abgeschlossen

Dauer

4 Jahre

Möchten Sie eine EBA machen?

Adressen

Schweizerisch- Lichtensteinischer Gebaüdetechnnikverband - suissetec Freiburg

Rue de l’Hôpital 15

Cas postale en 1552

Fribourg en 1701

026 305 33 00

Freie Praktikumsstellen in einem Unternehmen

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